Am Donnerstag vor Ostern (6. April 2023) machte ich mich zusammen mit Erika und Bruno von Kloten aus mit der Chair Airways (“Stuhl” Fluggesellschaft? … hääää? …vorher noch nie gehört) auf den Weg nach Mallorca, um uns gemeinsam während etwas mehr als einer Woche für die bevorstehende Radsaison vorzubereiten.
Wir buchten ein Komplettpaket bei Hürzeler mit Flug, Hotel (Halbpension), Transfer und Rennradmiete (CUBE Di2). Wir wählten das Hotel “Be Live Collection Palace de Muro” in Alcúdia, im Nordosten von Mallorca.
Da wir infolge einer Flugzeitänderung erst am Abend bei Dunkelheit im Hotel ankamen gab es für uns nur noch einchecken, ein kurzes Nachtessen und dann ab ins Bett. Fast während des ganzen Aufenthaltes waren wir meist mit Winterjacke oder sonstigen sehr warmen Kleidern beim Essen, da es “arschkalt” war. Angeblich war die Heizung kaputt und ein Ersatzteil müsse vom spanischen Festland besorgt werden …? Es war fast wie ein Wettbewerb – welches unserer 3 Zimmer die höchste Temperatur hatte. Es wurde zum Glück von Tag zu Tag wärmer … oder wir gewöhnten uns an die frostigen Innentemperaturen … und am Schluss brachten wir es doch auf 19.1 Grad! Wie man unten sieht, gibt es nicht nur Gäste die den abendlichen Apéro bei warmer (Winter-)Kleidung genossen, sondern auch harte Typen (meist Kinder), die es in den Pool oder ins Meer wagten. Es bleibt zu erwähnen dass die (Aussen-)Temperaturen tagsüber herrlich und fast schon sommerlich waren und wir während der ganzen Urlaubsdauer immer kurz-kurz auf dem Rennrad fahren konnten.
Meine 2 Gspändli verbrachten schon viele solche Rennradurlaube auf Mallorca und kannten die Insel und die diversen Routen fast schon im Schlaf. Alcúdia ist dabei sicher ein idealer Ausgangspunkt. Egal, ob man nur “rollen” (hoffentlich ohne viel Wind) will, oder es auch ein paar Berge mit “ein paar” Höhenmetern sein dürfen, es hat sicher für jeden etwas dabei.
Bevor wir aber auf unseren 1. Ausflug starten konnten, mussten wir am Karfreitag in der Hürzeler Bikestation Playa de Muro Süd unsere Rennräder abholen. Da unser Hotel ein spezielles “Rennradhotel” war, gab es selbstverständlich einen abschliessbaren Fahrradraum für unsere gemieteten CUBE Räder. Wie sich am letzten Tag herausstellte, ist es von Vorteil, sein Rad am Haken mit der richtigen Nummer (zu finden auf Schloss das an Rezeption erhältlich war) aufzuhängen. Da unsere Plätze teils besetzt waren, mussten wir halt auch ausweichen und so waren 2 Paar unserer Clogs am Abend mit einem fremden Schloss angebunden.



Am ersten Tag starteten wir mit einem gemütlichen 70 km Ausflug und nur wenigen Höhenmetern, aber ideal um uns ans Rad und die schon sommerlichen (AUSSEN-)Temperaturen zu gewöhnen. An den folgenden Tagen legten wir immer zwischen 105 und 138 km in angenehmem Tempo und diversen Zwischenhalten zurück.


Die Königsetappe (zumindest von den hm her) war am letzten Tag nach Sa Calobra, welches im Norden der Insel und direkt am Meer gelegen ist.
Unseren Ruhetag wählten wir angepasst an den Wetterbericht und somit etwas spät erst am siebten Tag unseres Aufenthaltes. Wir zogen an diesem Tag zu Fuss in Alcúdia herum und besuchten diverse Läden mit Velokleidern etc. Im “Dakota Tex Mex – Las Gaviotas”, Erika und Bruno kannten das Lokal beide von früher, gönnten wir uns am Nachmittag ein Eis auf der Terrasse. Da unser “Blüemli” am Folgetag (dem Abschlussvelotag) noch nicht genug Eis hatte, zog es sie in ein Restaurant mit einem “menschengrossen” Cornet.🤩
Wir verbrachten 7 wunderbare und unfallfreie Tage bei herrlichem Wetter auf unseren Rädern auf Malle – wie Mallorca oft von deutschen Touristen auch genannt wird. Auch als Gruppe untereinander harmonierten wir gut und waren stets für einen Blödsinn (z.B. die legendären Zungenfotos) zu haben.









Apropos Blödsinn – es soll Rennrad Touristinnen geben, welche Reliquien (sprich Steine) über die Klippe ins Meer werfen …. der Tourist im hellen Hemd rechts davon fühlte sich dabei etwas unsicher und nahm den nötigen Sicherheitsabstand ein …. es soll ja angeblich immer wieder Querschläger geben🙈


Danke euch beiden an dieser Stelle nochmals für die tollen 10 Tage und die gratis “geführten Touren” – ich konnte einfach im Windschatten hinterherfahren ohne etwas zu überlegen und mich “schonen”. Es war trotz der physischen Leistung eine tolle und erholsame Auszeit!
Das kulinarische und der Apero kamen dabei auch nicht zu kurz. Das Hotel war temparaturtechnisch zwar nicht der Hammer, doch sonst konnten wir uns über die Auswahl und Qualität des Essens nicht beklagen. Auch die Weinauswahl war gut und die Bedienung freundlich.
Proscht und bis zum nächsten Mal!








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